Einsendungen

Wenn du Interesse hast, einen Beitrag einzureichen, lies bitte zuerst den Call for Participation. Hier geben wir ergänzend einen Einblick darüber, wie wir eure Einsendungen entgegennehmen und welche Kriterien wir bei der Auswahl betrachten.

Wie wir Beiträge auswählen

Wir möchten transparent machen, wie wir mit euren Einsendungen umgehen – von der Idee bis zur endgültigen Aufnahme ins Programm. Die folgenden Hinweise sind Orientierung und keine starren Regeln. Entscheidungen können im Einzelfall auch anhand weiterer Überlegungen getroffen werden. Uns ist besonders wichtig: Auch wenn eure Idee nicht exakt in die nachstehenden Kategorien passt, freuen wir uns über jede Einreichung. Engagiert Denken versteht sich als Plattform von und für Studierende, offen für Mitbestimmung und richtungsgebende Impulse – gerade solche, die uns überraschen oder herausfordern.

Zwei Wege zur Teilnahme

Bei beiden Wegen bietet es sich an, so früh wie möglich vor den Deadlines einzusenden. Wir geben fertigen Beiträgen auch schon vor der Zusammenstellung eines Programms Rückmeldung, ob sie angenommen werden und Beiträge mit Mentoring haben mehr Zeit zur gemeinsamen Ausarbeitung.

1. Fertige Beiträge

Wenn euer Beitrag schon ausgereift ist, könnt ihr ihn direkt einreichen.

  • Was wir brauchen: eine kurze Zusammenfassung (Text 1/2 – 2 Seiten oder Audio-/Video-Clip bis 5 Minuten), dazu Angaben zu Format, Ablauf, Dauer, Quellen und evtl. technischen Anforderungen.
  • Wie es weitergeht: Euer Vorschlag wird im Orga-Team besprochen und wir geben Dir sobald wie möglich Rückmeldung.

2. “Unfertige” Beiträge mit Mentoring

Wenn eure Idee noch nicht ganz ausgereift ist, könnt ihr euch schon mit einer Skizze melden und Mentoring anfragen.

  • Was wir brauchen: eine kurze Ideenskizze mit geplanter Richtung, Format und Dauer; am Besten formuliert ihr schon spezifische Problemstellungen, sodass unsere Mentor:innen euch zielgerichtet beraten können
  • Wie es weitergeht: Wir vermitteln euch an eine:n Mentor:in aus unserem Team, die:der euch bei der Ausarbeitung begleitet. Auch diese Beiträge fließen nach Abgabeschluss gleichwertig mit den fertigen Einreichungen in die Programmentscheidung ein.

Worauf wir bei der Programmwahl achten

Bei der Auswahl achten wir auf mehrere Gesichtspunkte. Die folgenden Kriterien sollen euch Orientierung geben, sie sind aber nicht abschließend.

Inhaltlicher Bezug zu Wissenschaft und Demokratie

Unsere Tagung bewegt sich im Spannungsfeld von Wissenschaft und Aktivismus. Um euch eine Orientierung zu geben, nennen wir hier die Schwerpunkte, die wir bisher im Blick haben:

  • Gesellschaftliche Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten (z. B. Klimakrise, soziale Ungleichheit, Grenzpolitik, Lobbyismus, Fragen von Gerechtigkeit und Teilhabe)
  • Befähigungsstrategien für Engagement (z. B. Plakatgestaltung, juristische Rahmenbedingungen von Protest, Konfliktmanagement bei Gegendemonstrationen, Finanzierung von Initiativen)
  • Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Demokratie oder Aktivismus/Engagement
    (z. B. aus Perspektiven der Philosophie, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Literaturwissenschaft oder Pädagogik)
  • Aktivistische Kunst und Literatur
    (z. B. Performances, Lesungen, Ausstellungen, Installationen, künstlerische Aktionen mit gesellschaftlichem Bezug

Diese Kategorien sind als offener Rahmen gedacht – sie spiegeln unsere bisherigen Überlegungen wider. Beiträge, die sich außerhalb davon bewegen, sind ausdrücklich willkommen.

Wissenschaftliche Standards

Aussagen sollen nachvollziehbar belegt, die Argumentation in sich schlüssig und der Beitrag eigenständig erarbeitet sein. Dazu gehört auch die sorgfältige Verwendung von Quellen und die Vermeidung von Plagiaten.

Präsentierbarkeit

Ein Beitrag sollte so gestaltet sein, dass er für das Publikum zugänglich ist: verständliche Sprache, klare Struktur, angemessene Länge und – je nach Format – ansprechende Darstellung. Wir achten besonders auf Anschlussfähigkeit und Mehrwert für Teilnehmende.

Vielfalt und Ausgewogenheit des Programms

Bei gleichwertigen Einsendungen berücksichtigen wir, ob ein Beitrag das Gesamtprogramm bereichert – etwa durch eine andere Disziplin, eine neue Perspektive oder ein bisher unterrepräsentiertes Format.

Formale Aspekte

Einreichungen, die bis 1. Dezember 26 eingehen werden garantiert berücksichtigt. Im Anschluss nehmen wir bis spätestens 28. Februar 2027 Einsendungen entgegen, solange es noch freie Programmplätze gibt. Einen Einsendeschluss, sobald das Programm voll ist, kommunizieren wir hier auf der Website und auf Instagram. Bitte haltet die angegebenen Längen (max. 2 Seiten Text oder 5 Minuten Audio/Video) ein und gebt Format, Dauer sowie besondere Bedürfnisse (z. B. Technik, Mentoring) an.

Kurz gesagt: Wir möchten ein spannendes, vielfältiges und zugängliches Programm zusammenstellen, ohne unnötige Hürden aufzubauen. Reicht also gerne auch Ideen ein, die noch nicht perfekt ausgearbeitet sind – wir begleiten euch bei Bedarf auf dem Weg dorthin.

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